Eigenfettübertragung 

Eigenfett-Übertragung

 

Faltenunterspritzung und Volumenfüllung mit Eigenfett
 

 

Was ist Eigenfett ?
Eigenfett oder Eigenfettgewebe ist patienteneigenes Fettgewebe, das entweder im Rahmen einer Fettabsaugung oder alleinig für die Eigenfettübertragung gewonnen wurde. Das Eigenfett, welches für die Übertragung verwendet werden soll, wird dabei wesentlich schonender gewonnen, als bei einer reinen Fettabsaugung, denn die gewonnenen Fettzellen sollen möglichst unbeschadet und vital übertragen werden. Nur so besteht die Chance, dass diese nach der Übertragung des Eigenfettes am Ort der Injektion aktiv einwachsen und so auf Dauer neues Fettgewebe bilden. Sterben die Fettzellen hingegen ab, so wird das injizierte Eigenfett abgebaut und der primär gute Effekt verschwindet wieder.
 

 

Wie wird behandelt ? 
Eigenfettinjektionen sind wesentlich aufwändiger als Injektionen mit industriellen Fillern, denn dieses wird, um den besten Effekt zu erzielen "frisch" übertragen". D. h. dass unmittelbar vor der Injektion das Eigenfett operativ mittels einer speziellen und schonenden Fettabsaugung gewonnen werden muss. Die meisten Spenderareale für die Eigenfettübertragung sind Depots an Bauch oder Hüften; es ist aber auch jede andere Region möglich. Danach wird das gewonnene Fettgewebe nach einer bestimmten Verfahrensweise aufgearbeitet, um es von wässrigen und öligen Bestandteilen zu reinigen und die Fettzellen zu konzentrieren und vital zu erhalten. Anschließend erfolgt die Injektion des Eigenfettes in das zu behandelnde Areal, wobei dass Fettgewebe feinsäuberlich in kleinen Portionen in vielen Schichten und Kanälen unter der Haut verteilt wird. Durch die Eigenfettinjektion in viele, kleine Depots erreicht man, dass die übertragenen Fettzellen schneller aufgenommen und ernährt werden können und erhöht damit die Aussicht auf einen dauerhaften Effekt.
Eine Eigenfett-Behandlung dauert ca. zwischen 1 und 2 Stunden. Die Eigenfettinjektionen werden mit Spezialkanülen vorgenommen. Die Areale werden zuvor mit einem Lokalanästhetikum betäubt. Nach der Behandlung wird durch Kühlen die Schwell- und Blutergussneigung gedämpft.
 

 

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten ?
Hauptvorteil der Eigenfettinjektion ist zugleich auch Hauptnachteil der Methode. Dadurch dass patienteneigenes Gewebe übertragen wird und dieses vital in seiner neuen Umgebung einwachsen muss, um neues, echtes Fettgewebe zu bilden, fallen Risiken wie Allergien, Abstossungs- oder Fremdkörperreaktionen weg. Allerdings ist aufgrund dieses spezifischen Einwachsprozesses die Vorhersagbarkeit des langfristigen Ergebnisses nur sehr eingeschränkt möglich. D. h. wie viel dauerhafter Effekt eine Eigenfett-Behandlung hat, kann nicht sicher vorhergesagt werden.
Weitere Risiken oder Komplikationen sind nur selten zu erwarten. Wie bei jeder Operation kann es in seltenen Fällen zu einer Hautreizung, Hautinfektion oder Blutergüssen kommen. Bitte nehmen Sie daher eine Woche vor dieser Behandlung kein Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder ein anderes blutverdünnendes Medikament ein und informieren Sie uns darüber.
Nach Eigenfettübertragungen treten Schwellungen häufig und in deutlicherem Masse auf, insbesondere wenn im Lippenbereich z. B. zur Lippenvergrößerung gearbeitet wurde. Diese müssen intensiv mit abschwellenden Maßnahmen behandelt werden.

 

 

Behandlungskosten

in Euro

von

bis

Eigenfett-Übertragung

1000,00

2000,00

 

 

kastenbut

 

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