bruststraffungen 

Operative Bruststraffung


 

Vorbereitung
In der Regel bedarf es keiner speziellen Vorbereitung. Sollten Sie beabsichtigen um den Zeitpunkt einer Bruststraffung Ihr Gewicht im Allgemeinen zu reduzieren oder Nachwuchs zu planen, so ist es sinnvoll erst nach Abschluss der Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft den Eingriff zu planen.
 

 

Operationsmethoden der Bruststraffungen
1. Handelt es sich um kleine oder normal große, gering bis mäßig erschlaffte Brüste wird die Bruststraffung um die Brustwarze herum durchgeführt. Hierbei wird v. a. Haut um und oberhalb der Brustwarze entfernt, die Brustdrüse nach oben versetzt und aus der belassenen Haut eine neue Brust geformt. Die Stillfähigkeit wird dabei nicht beeinträchtigt, das Gefühl der Brustwarzen kann aber kurzzeitig vermindert sein. Nur in Ausnahmefällen ist mit einer bleibenden Störung zu rechnen. Die spätere Narbe verläuft hier zirkulär um die Brustwarze, wobei anfänglich eine sichtbare Fältelung der Haut um die Brustwarze besteht, welche sich in der Regel nach 1-3 Monaten geglättet hat. Auch eine zu große Brustwarze kann so verkleinert werden. Diese Art der Bruststraffung ist aber auf kleinere Hautresektionen limitiert, da sonst eine zu starke, sich nicht mehr glättende Hautfältelung bzw. ein zu starker Zug auf die Brustwarze mit entsprechender Dehnung des Warzenhofs entstehen würde.

2. Muss mehr überschüssige Haut entfernt werden, wird die Bruststraffung um die Brustwarze mit einem Schnitt senkrecht nach unten zur Brustfalte weitergeführt. Es resultiert dann eine so genannte i-förmige Narbe. Diese Schnittführung empfiehlt sich für Brüste, bei denen eine mäßige bis deutliche Erschlaffung besteht und deren Haut noch eine gute Elastizität besitzt, denn die Haut im senkrechten Bereich des Schnittes muss mit einer Fältelung vernäht werden, die sich um so besser glättet, je elastischer die Haut ist. Bis sich die Haut dann geglättet und bis sich die endgültige Brustform nach dieser Art der Bruststraffung entwickelt hat, muss mit mindestens 3-4 Monaten gerechnet werden.

3. Bei deutlich erschlaffter und hängender Brust sowie dünner, wenig elastischer Haut sollte die o. g. Bruststraffung mit einem Schnitt waagrecht in der Brustfalte erweitert werden, so dass ein so genannter (umgedrehter) T-Schnitt oder Anker-Schnitt resultiert. Hier kann zusätzliche Haut in der Längs- wie Querausdehnung entfernt werden, so dass sich keine Hautüberschüsse bzw. Hautfältelungen nach der Bruststraffung zurückbilden müssen und damit die neue Brustform schneller erkennbar ist, als unter Punkt 2.

Aus der verbliebenen Haut und der Brustdrüse wird die Brust unter Berücksichtigung ästhetischer wie funktioneller Gesichtspunkte neu geformt und die Wunden werden mit feinsten Nähten verschlossen.

Alle genannten Verfahren lassen sich auch mit einer Brustvergrößerung kombinieren, wenn z.B. in eine kleine oder leere Brust mehr Volumen und Fülle gebracht werden soll oder mit einer Brustverkleinerung, wenn die vorhandene Brust zu schwer oder zu groß ist und dadurch sich die Brust wieder schnell senken würde.
 

 

Narkose
Die zwischen 2 und 4 Stunden dauernde Bruststraffungen können, wenn lediglich gestrafft oder nur gering verkleinert wird, im Dämmerschlaf mit örtlicher Betäubung operiert werden. Für größere Bruststraffungen in Kombination mit einer deutlichen Brustverkleinerung oder einer Brustvergrößerung ist eine Vollnarkose notwendig.
 

 

Klinikaufenthalt
Bruststraffungen mit/ohne kleinere Reduktionen können ambulant operiert werden, so dass Sie nach einer Überwachungszeit wieder nach Hause können.
Bei Kombinationsverfahren ist ein Aufenthalt bis zum Tag nach der Operation nötig. Dieses dient zu Ihrem eigenen Komfort und Ihrer eigenen Sicherheit, um Ihnen die nötige Ruhe und Erholung sowie postoperative Überwachung zu ermöglichen.

 

 

Medikamente
Schmerzmittel, die wie z.B. Aspirin Acetylsalicylsäure enthalten, vermindern die Blutgerinnung. Um unnötige Blutungen zu vermeiden, sollten Sie diese unbedingt 8-10 Tage vorher absetzen!
Des weiteren sollten Beruhigungs- und Schlafmittel sowie Alkohol ca. 8-10 Tage vorher weggelassen oder wesentlich reduziert werden.
 

 

Risiken einer Bruststraffung
Jeder operative Eingriff ist mit Risiken verbunden. Sie können aber versichert sein, dass wir unser Bestes tun, um diese möglichst klein und gering zu halten. Bitte bedenken Sie aber auch: niemand kann Risiken völlig ausschließen.
Da bei einer Bruststraffung eine innere Wundfläche besteht, ist die Gefahr einer Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörung, breiterer Narben, Blutungen und Sensibilitätsstörungen gegeben.
Wundheilungsstörungen treten in dünner Haut der Brust manchmal unterhalb der Brustwarzen im Bereich der größten Spannung auf, heilen jedoch meist innerhalb von 3-4 Wochen ab. Raucher sind hier erheblich stärker gefährdet. Entsprechend sollten Sie den Nikotinkonsum nachhaltig einschränken.
Die Narbenbildung ist bei einer Bruststraffung individuell sehr unterschiedlich und dauert bis zu einem halben Jahr bis diese abgeblasst sind. Ein Absterben der Brustwarzen v.a. bei stark erschlafften Brüsten oder Blutungen kann sehr selten auftreten. Dies führt dann zu einer Asymmetrie, die ca. 6 Monate später in örtlicher Betäubung korrigiert werden kann. Ebenso können alle breit gewordenen Narben, kleine “Tüten" an den Enden der Narben und etwaige Asymmetrien später korrigiert werden.
Die endgültige Form wird Ihre Brust erst 3-6 Monate nach einer Bruststraffung erlangen; so lange brauchen die inneren Narben zu ihrer Rückbildung.

 

 

Krebsvorsorge
Vor der Operation sollte ab dem 35. Lebensjahr eine Mammographie durchgeführt werden, damit auffällige Areale bei der Operation sicher mit entfernt werden können.

 

 

Nachbehandlung nach Bruststraffungen
Nach der Bruststraffung werden Sie für die nächsten Tage leichte bis mittelstarke Schmerzen empfinden. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse, die sich jedoch innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen wieder zurückbilden. Durch spezielle Salben, Medikamente und Massagen kann dies beschleunigt werden.
Nach der Brustkorrektur erfolgt die Stützung und milde Kompression der Brust einem gut sitzenden Sport-BH, der für 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte.
Da bei der Operation teils längere Narben in einer ästhetisch anspruchsvollen Region entstehen, muss hier frühzeitig mit der Narbenpflege begonnen werden. Durch tägliche Massagen können Sie diese sowie die Abschwellung der Brust nach der Operation günstig beeinflussen. Wir fördern dies zusätzlich durch ergänzende Maßnahmen.
Zur weiteren Unterstützung sollte in den ersten 4-6 Wochen größere körperliche Belastung wie Sport, Sauna, Über-Kopf-Arbeiten vermieden werden.

Zu guter Letzt noch eine Anmerkung, die ich Ihnen ans Herz legen möchte.
Eine Bruststraffung bzw. Brustkorrektur stellt für Sie und Ihren Körper eine eingreifende Operation dar, durch die Ihre Brust eine erhebliche Umgestaltung erfährt. Bitte bedenken Sie daher: Bis das gewünschte Endergebnis erreicht ist, dauert es einige Wochen. Bringen Sie also Geduld mit sowie die Bereitschaft, diese Empfehlungen möglichst konsequent einzuhalten.

 

 

Kosten einer Bruststraffung

in Euro

von

bis

Bruststraffungen (ohne Vergrösserung / Verkleinerung)

2700,00

4500,00

 

 

kastenbut

 

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